Warum wir trainieren!

Warum wir trainieren!

Ich habe lange überlegt, wie ich diese Überschrift gestalte, denn ich möchte ja schließlich die richtige Botschaft rüber bringen. Ein Gedanke war „Warum sollten wir trainieren?“ – aber das „sollte“ ist ein so schwammiges Wort – Gewinner sagen nicht „sollte“ – wer etwas „sollte“ macht es ja doch nie. Die Alternative dazu wäre „warum müssen wir trainieren?“ – das trifft den Punkt schon besser, aber „müssen“ klingt nach Zwang – und Zwänge haben hier auch nichts verloren.

Hier sehen Sie Andi Heiss bei einem Training im Freien

Wir trainieren mit Gewichten, weil wir es einfach wollen – weil es uns Spaß macht – und weil wir uns damit großartig fühlen. Das Training ist in unseren „Lifestyle“ fest integriert, wie kochen, Freunde treffen und Zähneputzen. Eine normale Sache, ein fester Bestandteil und daher die simple Überschrift „Warum wir trainieren!“.   

Mir ist dieses Thema so wichtig, dass ich damit ein nettes E-Book füllen könnte und ich werde dabei auch leicht übermütig und leidenschaftlich. Jedoch werde ich mich jetzt kurz fassen – versprochen! Aber darüber reden müssen wir!

Warum müssen, sollen, dürfen und wollen wir trainieren?

Das Offensichtliche zuerst – weil wir nur diesen einen Körper haben – weil dieser eine Körper das Wichtigste auf diesem Planeten für uns ist. Wichtiger als unsere Häuser, Wohnungen, Autos, Note-Books und Smartphones. Wir leben darin! Und wir leben darin nur solange gut, solange er funktioniert. Hast du schon einmal Fahrspaß in einer alten, nicht gewarteten Schrottkarre gehabt? Oder macht es in einem neuen, intakten Auto doch mehr Spaß? Ist es nicht auch verlässlicher und bringt dich sicherer ans Ziel?  

Hier sehen Sie Andi Heiss auf seiner Terasse

So ist das mit unserem Körper! Wenn wir ihn nicht gezielt belasten, dann rostet er, wird schwächer, baut ab, wird unattraktiver und degeneriert. Aus dem tollen Auto in unseren Zwanzigern wird eine Schrottkarre in unseren Vierzigern und Fünfzigern!

Es ist ein Fakt, dass wir aufgrund von Änderungen im Hormonhaushalt ab dem dreißigsten Lebensjahr langsam anfangen Muskelmasse abzubauen. Das geht zwar so langsam, dass wir es nicht gleich bemerken – aber es passiert. Die Folgen davon sind, dass wir langfristig Mobilität, Energie und Attraktivität verlieren. Mutternatur kennt keine Gnade für Faule und Schwache.

Mobilität

Wir brauchen Muskeln, um uns überhaupt bewegen zu können. Und wer bewegt sich nicht gerne? Es löst in jedem von uns bei dem Gedanken Horrorvorstellungen aus, dass wir schlagartig nicht mehr gehen könnten – aber der langsame Einbruch der Mobilität ist leichter zu ertragen bzw. wird übersehen. Auch wenn die ersten Wehwehchen, wie Rückenschmerzen, auftreten, sind wir oft noch nicht bereit etwas zu unternehmen.

Hier sehen Sie Andi Heiss wie er einen Waldlauf machtWir müssen aber ein Leben lang darauf achten, dass wir unsere reine Muskelmasse wenigstens behalten,  um unseren Körper zu „warten“ und seine Leistungsfähigkeit zu erhalten – von zusätzlich aufbauen sprechen wir erst später. Auch im Alter möchten wir schnell und mühelos von A nach B kommen!   

Energie

Wer Energie in seinen Körper reinsteckt, bekommt Energie zurück. D.h. solange wir smart trainieren, nicht überbelasten und für genügend Erholung sorgen, werden wir uns viel energiegeladener fühlen als ohne Training. Es hilft uns bei unseren Jobs, beim managen unserer Beziehungen, Hobbys – einfach bei allem. Das Leben macht energiegeladen um einiges mehr Spaß!

Attraktivität

Auch wenn wir es nicht immer zugeben wollen, aber tief im Inneren sind wir doch alle ein wenig eitel. Ist ja auch nichts Schlimmes – ganz im Gegenteil. Wir sollen auf uns achten und Freude an unserem physischen Aussehen haben – genauso wie an unseren mentalen Fähigkeiten. Aber auch hier geht nichts ohne Muskeln. Wir können lange über Idealbilder diskutieren, aber eines ist für mich Fakt – Muskeln sind sexy!

Nicht jeder muss jetzt aussehen wie Herkules oder Wonder Woman, aber ein solides Grundgerüst an Muskeln schadet nicht bzw. kann einen Unterschied wie Tag und Nacht machen.

Körper die langsam aus den Fugen geraten, aber auch die sogenannten „skinny fat“ Leute (schlanke Figur, aber trotzdem viel Körperfett), sind einfach nicht so schön anzusehen wie feste, trainierte Frauen und Männer. Und auch hier ein lautes JA – auch Frauen brauchen Muskeln!

Auch ist das intensive Training mit Gewichten einer der wirksamsten Anti-Aging Methoden, die es gibt – bestätigt von Studien und einschlägiger Fachliteratur.

Weiter oben brachte ich den Auto-Vergleich und denke, das trifft es ganz gut, um den physischen Erhalt zu beschreiben. Aber da geht noch mehr! Mit progressivem Gewichtstraining und einer sauberen Ernährung können wir aus fast jeder Karre einen pfeilschnellen, rot glänzenden Ferrari machen!

Hier sehen Sie Andi Heiss auf seiner Terasse mit seinem durch trainierten Körper
Wir haben wirklich alle die Möglichkeit aus einem durchschnittlichen Körper einen beeindruckenden Körper zu formen. Ja – es gibt genetische Limitierungen und ja – nicht jeder kann ein Top-Model werden – aber wir haben immer genug Spielraum um das Bestmögliche aus uns herauszuholen und Großartiges zu schaffen!

Ich spreche gerne über Attraktivität, schöne und leistungsfähige Körper – möchte aber auf jeden Fall klarstellen: Aussehen ist nicht das Wichtigste! Aber unser Wohlbefinden, unsere Selbstachtung und unser Selbstvertrauen gehören zum Wichtigsten. Und da Körper und Geist immer in gemeinsamer Wechselwirkung stehen, können wir keines von beiden vernachlässigen. Wir brauchen einen tollen, funktionierenden Körper und wir brauchen einen wachen, gesunden Geist!

So, das war jetzt nur ein kleiner Einblick in meine Gedankenwelt zu diesem unglaublich wichtigen Thema und ich hoffe du verstehst mich und stimmst mir wenigstens großteils zu.

Und wenn noch nicht 🙂  – es folgt sicher noch mehr 🙂

Andi

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