Ich war auch einmal moppeliger – meine Transformation!

InGreatShape Anja Egger

Seit ich mit diesem Projekt angefangen und es hier, auf Facebook und Instagram bekannt gemacht habe, wird mir oft die Frage gestellt, warum ich eigentlich abnehmen will, obwohl ich ja schon so schlank sei. Meine Antwort lautet dann allerdings, dass ich nicht abnehmen, sondern Muskeln aufbauen und den Körper definieren will.  Also das Gewicht, das ich derzeit habe, auch halten bzw. vielleicht sogar etwas zulegen, allerdings meine „Problemzonen“ los werde (hoffentlich). Wie ich schon erzählt habe, bin ich soweit zufrieden mit meiner Figur und habe damit auch keine Probleme, aber ich möchte einfach sehen, was noch geht und ob ich es schaffe mit Training und besserer Ernährung, noch mehr herauszuholen.

Anfang Juni habe ich also ein paar vorher Fotos gemacht und dann mit dem neuen Gewichtstraining und der Ernährungsumstellung begonnen. Meine persönlichen „Problemzonen“ sind meine Mitte (Bauch und Hüfte), sowie mein Hintern. Ich möchte diese „Speckröllchen“ loswerden und mein Hintern soll sich weiter nach oben begeben und knackiger werden. Daher freue ich mich auch jedes Mal, wenn „Legday“ angesagt ist, da ich dann meine Squats und Ausfallschritte machen kann, die hoffentlich das gewünschte Ergebnis bringen. Sehen wir, was dabei herauskommt und ob eine Transformation zu sehen sein wird. 2 Monate werde ich nun versuchen sehr „clean“ zu essen und hart zu trainieren.

Anja Juni 2016 mit 52,2 kg (1,60m)

Hier sehen Sie Anja Egger vor dem Start ihres Trainingsplans
Aber mir ging es auch schon einmal anders. Ich war nämlich schon mal moppeliger. Aber beginnen wir von vorne:

Ich hatte ziemliches Glück und war immer sehr schlank, ohne etwas dafür tun zu müssen. Bis ungefähr zu meinem 22. Lebensjahr würde ich sagen, dass ich sogar etwas untergewichtig war. Ich hatte damals  ca. um die 47 bis max. 50 kg.

Anja 1997 mit ca. 49 kg (1,60m)

Hier sehen Sie Anja Egger im Jahr 1996
Das hat sich allerdings schleichend geändert, als ich älter wurde. Ich legte kontinuierlich langsam etwas an Gewicht zu – ohne es zu merken.  Und dabei handelte es sich natürlich nicht um schöne Muskelmasse, sondern um nicht willkommenes Körperfett!

Und plötzlich nach dem Urlaub in Italien, als ich meine Fotos sah, bekam ich einen SCHOCK! Die Pastas, Pizzas und das Eis waren dann doch zu viel des Guten und die Vollpension gab mir den Rest. Ich glaube, ich habe damals in 10 Tagen um die 4 kg zugelegt und natürlich hatte ich davor auch schon ein paar Kilos zu viel drauf. Mir war gar nicht bewusst, wie meine Kleidung schon überall spannte und ich eigentlich nirgends mehr richtig rein passte und mir alle Shirts über den Bauch rauf rollten.

Anja Juli 2005 mit 58 kg (1,60m)

Hier sehen Sie Anja Egger im Jahr 2005 mit 58 kg

Da beschloss ich, dass ich meine Ernährung umstellen und auch sportlicher werden musste Damals war mir Muskeltraining allerdings noch gänzlich unbekannt und ich startete zu Hause mit einem Cardio Training am Hometrainer, den ich mir extra dafür zulegte. Ich schleppte diesen komplett alleine nach Hause, so groß war meine Motivation. Dazu achtete ich sehr auf meine Kalorienzufuhr und lebte nach dem Prinzip FdH (Friss die Hälfte), was auch eine gute Wirkung zeigte, allerdings anfangs nicht so spaßig war. Ich wollte aber unbedingt wieder schlank sein und in meine Kleidung passen. Meine Disziplin hat sich allerdings wirklich ausgezahlt und ab Juli 2006 war es dann wieder relativ leicht das Gewicht zu halten.  

Seit dieser Zeit achte ich stets auf halbwegs gute Ernährung und mache regelmäßig Sport zu Hause und in der Natur. Ich habe mir meine eigene Gewichtsgrenze gesetzt, die ich nie wieder überschreiten will.

Juli 2005 – Juli 2006
58 kg – 51 kg (1,60m)
untrainiert – trainiert (Cardio Hometrainer)

Hier sehen Sie ein Foto von Anja Egger vorher und nachher

Man kann also, wie ja bekannt ist, mit verschiedensten Methoden Gewicht verlieren, das Wichtigste ist und bleibt jedoch die innere Einstellung und das Durchhaltevermögen. Ohne diese beiden wichtigen Faktoren wird es einfach nicht funktionieren.

Man muss sich genau sein Ziel vor Augen halten und dann die Ernährungsmstellung und das Training einfach durchziehen und die Transformation wird funktionieren.

Es ist nicht so schwierig. Der innere Schweinehund kann besiegt werden.

Mir passiert es auch manchmal, dass ich mir lieber einen fettigen Burger in die Figur knallen würde, aber dann denke ich kurz darüber nach, was ich eigentlich erreichen will und wie ich mich danach fühle, wenn ich ihn verdrückt habe. Meistens vergeht mir dann der Heißhunger und stattdessen überlege ich mir, was ich für eine gesunde Leckerei kochen könnte und davon gibt es wirklich reichlich! Wie zum Beispiel meine geliebte Pizzarolle mit Magertopfen:

Hier sehen Sie auf dem Backblech eine Pizzarolle

Man darf nicht immer beim kleinsten Widerstand aufgeben, sondern muss den inneren Schweinehund besiegen. Wer das getan hat, weiß wie gut es sich danach anfühlt und wie stolz man auf sich selbst ist. Sich selbst gegenüber kein ungutes Gefühl und kein schlechtes Gewissen mehr zu haben, fühlt sich großartig an.
Und natürlich sind dann auch manchmal kleine Sünden erlaubt. Mittlerweile ist es für mich gar kein Problem mehr, wenn ich mir ab und zu meine Gyrospfanne mit Metaxasauce und als Nachspeise den Schokobrownie bei meinem Lieblingsgriechen gönne.  

Aber immer alles mit Maß und Ziel lautet die Devise, dann klappt es auch mit der guten Figur.

Ging es dir auch so, oder willst du deine Geschichte erzählen? Dann schreibe mir einfach eine Mail, oder hinterlasse einen Kommentar. Ich freue mich über deine Nachricht.

Update 17.04.2017

Nicht mehr lange, dann feiert unser Blog den 1. Geburtstag. Da dieser Artikel hoffentlich einige von euch motivieren kann etwas fitter zu werden, hier noch ein aktuelles Resümee von mir.

Im November 2016 war ja meine größte Transformation abgeschlossen. Seit dieser Zeit halte ich nun meine Form und das ist gar nicht so schwierig. Phasenweise gab es zwar schon wieder kleine Rückschritte, da ich ja ein kleiner Schokoladenjunkie bin, aber ich habe mein Ziel nie aus den Augen verloren und immer wieder weitergemacht, daher ist meine Form auch heute noch fast so gut wie im November und das trotz Weihnachten und nun der Osterfeiertage. Jetzt wird allerdings der Schokoladekonsum wieder auf ein absolutes Minimum zurück geschraubt. Ich mache das allerdings nicht nur wegen der Figur, sondern größtenteils wegen der Gesundheit. Vor allem industriell verarbeiteter Zucker ist ja leider sehr ungesund und daher zu vermeiden. Aber kommen wir nun zu den Artikeln. Wenn ihr auf die Links klickt, dann findet ihr alle Infos, wie ich damals mit der Ernährungsumstellung und dem Trainingsplan angefangen habe. Man muss natürlich am Anfang etwas Zeit investieren, aber wenn sich die ersten Erfolge einstellen, motiviert das ungemein. Mittlweile habe ich mich an die neue Ernährung und das Training gewöhnt und beides ist fix in meinem Alltag integriert. Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen in alte Muster zurück zu fallen bzw. will ich das auf keinen Fall mehr. Also legt auch los und versucht es einfach. Ihr habt nichts zu verlieren, sondern nur zu gewinnen:

Mein Ernährungsplan
Hier möchte ich anmerken, dass ich mittlerweile meinen Kaffee ohne Milch trinke und ihn LIEBE! Ich hätte das nie für möglich gehalten, aber es hat funktioniert. Hier sieht man mal wieder, dass man einfach nur den ersten Schritt machen und nicht gleich auf alles verzichten muss. Bei mir hat sich die Ernährung also auch nicht sofort um 100 Grad gedreht. Fangt einfach mit kleinen Änderungen an, so wie ihr euch wohl fühlt dabei. Es muss Spaß machen und darf keine Qual werden. Wenn man sich dann an die erste Umstellung gewöhnt hat, kann man weiter gehen und mit der Zeit summiert es sich und die Erfolge kommen ganz automatisch.

Mein Trainingsplan
Dieser hat sich mittlerweile auch etwas geändert. Da der 2er-Split für mich nicht mehr ganz effektiv war, musste ich das Training auf 3 Einheiten aufteilen. Für eine(n) Anfänger(in) würde ich aber den 2er-Split weiterhin empfehlen, wobei ihr das natürlich auch wieder für euch selbst heraus finden müsst. Meinen aktuellen Trainingsplan findet ihr unter Pläne.

Sixpackdiät geschafft
Eine kurze Zusammenfassung am Ziel. Die Anstrengung hat sich auf jeden Fall gelohnt. Ich bin glücklich mit dem Ergebnis und fühle mich nun pudelwohl in meiner Haut!

Ich wünsche euch viel Erfolg und vor allem Spaß dabei!

Anja

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2 Kommentare

  1. Hallöchen Anja,

    Ich hab das Rauchen aufgegeben und habe binnen 6 Monate 15 Kilo zugenommen. 😭😭
    Ich habe mein ganzes Leben mit meinem Untergewicht gekämpft 1,70 -48/50 kg. Dann würde ich 40 und hab das Rauchen gelassen. Ich ging auseinander wie ein Faschingskrapfen.
    Heute gehe ich 3–4 p.week in’s Fitnesscenter (am Wochenende meist am Berg) und bin irgendwie süchtig danach. Das einzige was mir gar nicht liegt ist Cardio 😜
    Heute freue ich mich wenn ich nicht mehr in meine Kleidergröße 36 Pässe und weiß “oh ich hab beim lat zugelegt ” und mein booty wird größer und ich finde es sexy weil nichts schwappelt.

    Ich muss immer lächeln wenn ich die Damen am dauersteppen stöhnen höre “jetzt Steppe ich fast täglich und esse fast nichts und nehme nichts ab” komisch ^^

    In diesem Sinne sportliche Grüße

    • Hi Astrid,
      ja an diese Zeiten kann ich mich noch erinnern. Freu mich sehr für dich, dass du jetzt endlich dein Wunschgewicht hast. Ich habe auch etwas zugenommen, als ich mit dem Rauchen aufgehört habe, aber es lag vor allem daran, dass ich einfach viel zu gerne, viel zu fettig und viel zu viel gegessen habe. 🙂 Ab einem gewissen Alter geht das einfach nicht mehr.
      Liebe Grüße
      Anja

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