Fotoshooting – aussehen wie ein Fitnessmodel!

Fotoshooting – aussehen wie ein Fitnessmodel!

Motivieren dich auch die perfekten Bilder von Fitnessmodels? Wunderschöne athletische Frauen – definierte Sixpacks bei den Männern?

Hier sehen Sie Andi Heiss mit seiner Frau MoniUnd hast du dich auch einmal gefragt, warum man diese Menschen nie im „real life“ trifft? Oder hast du dich sogar schon einmal gefragt, warum gerade du, trotz der vielen harten Arbeit im Gym, nicht so aussiehst?

Die Antwort:
Die Fitnessmodels sehen selbst nicht so aus, wie auf den Hochglanzbildern!

Das klingt jetzt erst einmal ein wenig böse oder abwertend – ist aber keinesfalls so gemeint. Lass mich das bitte erklären.

Professionelle Bilder werden meist von hochqualifizierten Fotografen mit dem besten Equipment geschossen. Oft mit zusätzlicher Assistenz, um für die optimale Beleuchtung zu sorgen. Die bereits qualitativ sehr guten Bilder werden anschließend am Computer aufwendig nachbearbeitet, um Hautmakel zu entfernen, Augenfarben hervorzuheben, Kontrast und Farbstimmung so zu manipulieren, dass die Muskeldefinition bestens zur Geltung kommt, usw.

Das ist dir jetzt nicht neu, sondern einfach das Kunsthandwerk der Profifotografen. Sie stellen nicht die Realität dar, sondern möchten mit ihren Bildern Emotionen erzeugen oder Geschichten erzählen. Wie gesagt, es ist keine Dokumentation der Realität, sondern Kunst. Und so sollst du das auch sehen.

Was du vielleicht noch nicht gewusst hast und was ich damit meine, betrifft die Fitnessmodels selbst.

Hier sehen Sie einen gut trainierten Mann mit SixpackDie Fitnessmodels sehen nicht das ganze Jahr über so aus. Jedenfalls nicht, wenn der Körperfettanteil sehr gering ist, der Sixpack perfekt ausgearbeitet und die Muskeln scharf definiert sind. Natürlich sind schöne Menschen immer schön – egal ob ein paar Prozent Körperfett mehr oder weniger! Aber bei Fitnessshootings machen ein paar Prozent einen großen Unterschied.

Ein Fotoshooting bedeutet für die Fitnessmodels eine harte Vorbereitung – ähnlich einer Wettkampfvorbereitung im Bodybuilding. Das schließt eine drastische Senkung des Körperfettanteils (irgendwo zwischen 6 und 10%) und Manipulation des Wasserhaushaltes mit ein. Und genau hier hört der Spaß irgendwo auf – im wahrsten Sinne des Wortes!

Es ist weder gesund, noch fühlt es sich gut an, mit nur 6% Körperfett herumzulaufen! Falls man noch laufen kann, denn der Energielevel ist hier schon meist komplett im Keller. Von der Laune möchte ich gar nicht sprechen! Dieser Zustand ist ein Extrem, den man sich einmal für kurze Zeit antun kann, wenn man das unbedingt will, aber es ist sicher keine Option, die 6% das ganze Jahr über zu halten. Noch gefährlicher ist die Manipulation des Wasserhaushaltes. Also der Versuch den feinen Wasserfilm unter der Haut loszuwerden, um die Muskeln besser sichtbar zu machen. Das erreicht man durch extreme Wasserzufuhr mit anschließendem Wasserentzug und dem Wechselspiel zwischen Natrium und Kalium.
Das nur zur Info – vergiss das wieder! Das ist kann ganz schnell schiefgehen, gesundheitsgefährdend sein – bis hin zu potentiell tödlich.

Zu wenig Körperfett und zu wenig Wasser – das verzeiht dir dein Körper ab einem gewissen Punkt nicht mehr!

Es ist also ein sehr hoher Aufwand, solche perfekten Bilder zu „kreieren“. Technik, Kunst und die körperliche Verfassung der Models sind die Hauptfaktoren. Wobei ein schöner Körper nicht immer ein gesunder und energiegeladener Körper ist.

Aber ich möchte dich trotzdem auffordern einmal auf ein Fotoshooting hinzuarbeiten, falls du Interesse daran hast. Denn es ist ein tolles Gefühl, nach der anstrengenden Zeit des Trainings und der Diät, das gelungene Ergebnis, anhand von großartigen Bildern in den Händen zu halten.
Außerdem ist es ungemein motivierend auf ein fixes Ziel hinzuarbeiten, da man weiß, dass man bis zu diesem bestimmten Zeitpunkt fit sein muss.

Hier eine kurze und einfache Checkliste für dein perfektes Bild beim Fotoshooting:

- Aufbau einer soliden Grundlage an Muskelmasse (ohne – kein Sixpack!).

- Je nach aktuellem Körperfettanteil rechtzeitig mit der Diät beginnen, um am Tag des Shootings irgendwo zwischen 8 und 12% für Männer und 15 – 19% bei Frauen zu landen.

- Fixtermin mit Fotografen vereinbaren und das Shooting besprechen (wo?, wie?, was?,…); eventuell Referenzbilder herzeigen.

- Haut etwas bräunen (Selbstbräuner,…).

- 2 Tage vor dem Shooting Körperhaare entfernen.

- Allgemein „hübsch“ machen (Frisur, Bart, Makeup,…).

- 24 Stunden vor dem Shooting ruhig wieder viele Kohlenhydrate essen (ohne Salz), um am Tag des Shooting „rundere“ Muskeln zu haben.

- 12 – 16 Stunden vor dem Shooting nichts mehr trinken.

Damit ist das Wichtigste gesagt. Ein Fotoshooting ist eine tolle Herausforderung. Man lernt Neues, verlässt die Komfortzone und erweitert seine eigenen Grenzen. Es macht auch Spaß und ist gesund – solange man die feine Grenze zum Extrem nicht überschreitet.

Andi

Hier sehen Sie Andi Heiss Bei einem Fotoshooting

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