3 Tipps für anhaltende Kontinuität beim Training!

Keep-Going

So Leute, heute ein ganz wichtiges Thema. Für viele eine Selbstverständlichkeit, aber für viele auch der größte Stolperstein → die Kontinuität beim Training bzw. die Motivation und Leidenschaft immer am Ball zu bleiben. Auch wenn es einmal nicht rosig läuft!

anhaltende Kontinuität“ – klingt sogar für mich ein wenig gestelzt und vielleicht gibt es für diesen Artikel bessere Überschriften – aber ehrlich gesagt – mir ist nichts anderes eingefallen 🙂

Der entscheidende Punkt ist aber: Kontinuität ist DER Erfolgsfaktor!

Das gilt fürs Training, die Ernährung, aber auch für ziemlich alle anderen Bereiche im Leben (Beruf, Beziehungen,…). Ich habe darüber schon das eine oder andere Mal geschrieben oder es erwähnt – dieses Thema ist aber so unglaublich wichtig, dass es auch sicher nicht das letzte Mal sein wird.

Du kannst mit schlechten Trainingsplänen einige Erfolge erzielen, du brauchst auch nicht unbedingt die härtesten Grundübungen und auch die Ernährung muss nicht perfekt sein – aber eines kannst du dir ganz sicher sein – ohne Kontinuität wirst du kläglich scheitern bzw nicht einen halben Meter vorankommen.

Nur wenn du regelmäßig ans Eisen gehst, wird sich dein Körper positiv verändern. Diese Aussage kannst du ganz leicht selbst überprüfen. Beobachte die Leute im Gym und beantworte dir folgende Frage: Wer hat einen überdurchschnittlichen Körper bzw. wer erzielt gute Fortschritte?

Was glaubst du wird die Antwort sein?

Andi-TrainingEs sind immer diejenigen Frauen und Männer, die regelmäßig ihr Training durchziehen. Egal ob Sonnenschein und 30°C, egal ob eine extrem harte Arbeitswoche ansteht, egal ob man mal Stress zu Hause hat. Nur wer sein Training konstant durchzieht, hat gute Aussichten auf Erfolg.

Es ist sicher kein Problem einzelne Trainingseinheiten ausfallen zu lassen oder einmal eine leichte Woche zu machen – im Gegenteil – das hilft oft unserer Regeneration – aber ein gewisses Grundpensum sollte immer erreicht werden.

Ich persönlich habe mir als absolutes Minimum zwei Trainingseinheiten pro Woche festgelegt. Normal trainiere ich 3 bis 4 mal pro Woche, aber ich habe auch kein schlechtes Gewissen es auf zwei Einheiten zu reduzieren, wenn mir etwas dazwischen kommt. Aber diese zwei Einheiten halte ich eisern ein. Und das ist auch für dich kein Problem. Jeder – wirklich jeder hat die Zeit, zweimal pro Woche sich eine Stunde fürs Training zu nehmen. Und wenn diese eine Trainingsstunde auch effektiv genutzt wird – sprich hartes/smartes Training – dann reicht das vollkommen aus, um für eine „Grundauslastung“ zu sorgen.

Das Schlimmste was dir passieren kann, ist motiviert ein paar Wochen zu trainieren, dann wieder ein paar Wochen Pause, dann wieder Training, dann Pause, usw. bis dir die Lust vielleicht ganz vergeht. Und die wird dir vergehen – glaub mir – denn so wirst du nicht ansatzweise Fortschritte erzielen können. Und Fortschritte sind nun mal der größte Motivationsfaktor.

Daher mein offensichtlicher Tipp: geh wirklich regelmäßig ins Training – auch wenn es nur zwei mal pro Woche ist! Damit hältst du das Momentum und deine Motivation aufrecht!

Um das Momentum aufrecht zu erhalten, die Motivation zu steigern und um für anhaltende Kontinuität zu sorgen, möchte ich dir drei Tipps mitgeben, die dir deine Aufgabe erleichtern können.

Tipp #1: versuche dich selbst zu schlagen

Wenn mir jemand erzählt, dass Krafttraining für ihn langweilig sei, dann muss ich immer schmunzeln. Das sagt mir nämlich, dass mein Gegenüber noch nie richtig trainiert hat – jedenfalls nicht am Eisen. Schon klar – wer ins Gym geht und seine Übungen mechanisch runter spult und vielleicht dabei noch Zeitung liest oder auf seinem Smartphone herumdrückt – ja – dem wird schon langweilig werden.
Aber niemandem ist langweilig, wenn er unter 140kg liegt oder versucht 250kg zu heben!

Ich will hier nicht sagen, dass man hunderte von Kilogramm bewegen muss – ich will sagen, dass man sein Bestes bei jedem Training geben soll! Nur so macht man Fortschritte und so wird das Training auch nie langweilig.

Andi-SixpackEin einfacher Trick ist – und das empfehle ich jedem – ein Trainingstagebuch zu führen und zu  versuchen bei den Gewichten oder Wiederholungen sich kontinuierlich zu steigern. Der Kampf gegen sich selbst macht Spaß und bringt Resultate!
Notiere dir das Trainingsgewicht der einzelnen Übungen inkl. den Wiederholungen. Beim nächsten Training schaust du dir deine Notizen durch und versuchst ein klein wenig besser zu sein, als beim letzten Mal. Das kann eine Gewichtsscheibe mehr sein oder auch nur eine einzige Wiederholung. Egal wie klein die Steigerung ist – wichtig ist nur, dass es eine Steigerung gibt bzw. versucht wird, diese zu erreichen. Das ist vielleicht sogar noch besser formuliert – der Versuch sich selbst zu schlagen ist das Wichtigste!

Tipp #2: visualisiere deine Ziele – immer und immer wieder

Richtig formulierte und laufend visualisierte Ziele sind unglaublich mächtig. Es gibt keinen Spitzensportler mehr, der nicht nach den Prinzipien der Visualisierung arbeitet. D.h. jeder Spitzensportler stellt sich seine Erfolge erst im Kopf vor, wiederholt diese ständig und verwirklicht diese im Endeffekt. Es gibt keinen Grund, warum wir Hobbysportler diese Techniken nicht auch zu unserem Vorteil nutzen sollten.

Stelle dir also dein Wunschgewicht, deinen Traumkörper, dein Ziel immer ganz genau vor. Du kannst auch Vorbilder aus der Unterhaltungs- oder Modeindustrie nutzen und deren Erfolgen nacheifern (im gesunden Maße). Du kannst dir Bilder abspeichern oder Poster aufhängen – egal wie du es machst – wichtig ist nur, dass du dir deine Ziele täglich ganz genau und am besten mit positiven Emotionen verbunden, vorstellt! Jeden Tag! Damit programmierst du dein Gehirn automatisch auf Erfolg und die Kontinuität wird für dich kein Problem mehr sein.

Anja-LiegestützDas funktioniert natürlich für alle deine Ziele im Leben. Positiv formulierte Ziele werden in der Regel zur selbsterfüllenden Prophezeiung.

Alles, was wir sind, ist das Ergebnis von dem, was wir gedacht haben“ – Buddha

oder

Die Materie folgt dem Geist“ – Albert Einstein

Tipp #3: sorge für Abwechslung und Spaß

Hier haben wir es wieder! Alles geht ganz leicht wenn man Spaß daran hat. Und Training kann sehr viel Spaß machen. Training soll auch nicht eine pure Routine sein, die man abwickelt wie Zähneputzen am Morgen. Klar – für dich soll Training zum Leben gehören wie das Zähneputzen, aber es darf nicht gleich leidenschaftslos und mechanisch sein.

                    Leidenschaft und Spaß

Folge einer Trainingsroutine, ohne aber routiniert zu trainieren! Macht das Sinn für dich?

Was ich sagen will: Trainiere immer mit Feuer und Leidenschaft, hau richtig rein, genieße das Training, genieße die wohltuende Müdigkeit nach dem du alles gegeben hast. Feiere deine Erfolge und Fortschritte. Sei ja kein emotionsloser Roboter, der die Übungen laut Plan ausführt – ohne Drive, ohne Energie.

Andi-HeissAchte immer, dass dir die Übungen was bringen. Und wenn du keine Fortschritte mehr machst oder dich Übungen anfangen zu langweilen, dann mach kleine Anpassungen in deinen Plänen.

Vergiss nie: Viel wichtiger als das WAS, ist immer das WIE!

Das bedeutet nichts anderes als: Es ist besser schlechte Übungen hart und mit Leidenschaft auszuführen, als die besten Übungen halbherzig abzuspulen.

Spaß kann es auch machen, sich mit anderen positiven Leuten im Gym zu umgeben oder sogar für gemeinsame Einheiten zu verabreden.
Oder sich mit tollen Trainingsoutfits zu kleiden! Oder das richtige Equipment zu haben.

Egal was es ist – da hat jeder so seine eigenen Präferenzen – mach was dir die nötige Abwechslung und den nötigen Spaß bringt.

Natürlich gibt es noch so viel mehr zum Thema Kontinuität bzw. Motivation im Ganzen zu sagen – aber ich glaube für heute reicht es 🙂
Hoffe, der eine oder andere Tipp hilft auch dir weiter!

Und in diesem Sinne! Hau rein!

Andi

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8 Kommentare

      • Hi Nadine,

        Danke! Und du hast recht, es ist nicht immer leicht die Disziplin aufrecht zu halten. Darum ist es immer ein guter Ansatz aus der anfänglichen Disziplin eine Gewohnheit zu machen. Und im Idealfall wird daraus auch noch eine Leidenschaft. Ab da, ist es dann ganz einfach.

        lg Andi

  1. Hallo Anja & Andi,

    Minimum 3 mal die Woche trainiere ich immer ausser ich bin krank. Irgendwie ist das eine Sucht für mich. Ich liebe die “prallität” den Pump nach dem Training ✌😜

    • Hi Astrid,

      damit hast du es schon geschafft! Die Aussage “Ich liebe…” zeigt, dass das Training für dich schon eine Leidenschaft ist – damit ist Disziplin oder Kontinuität nie ein Thema für dich.

      Immer schön so etwas zu hören!

      lg Andi

    • Hi Astrid, das ist echt spitze, dass du das Training so gut in deinen Alltag involviert hast. Auch mir geht es danach immer blendend, so wie dir. Das befriedigende Gefühl, wenn man mit dem Training fertig ist, motiviert mich immer wieder es durchzuziehen, auch wenn ich mal müde bin. Lg. Anja

  2. Hallo Andy
    DAnke für den Artikel!
    Ich geh 7 Tage die Woche ins Training.…Hauptsächlich Cardio im Moment (war sehr krank) durch meinen/unseren Sport habe ich den Kampf gegen die Krankheit gewonnen.
    MEIN STÄRKSTER MUSKEL IST MEIN WILLE

    • Hi Andrea!

      Freut mich, dass es bei dir wieder bergauf geht! Wie du geschrieben hast – der richtige Wille ist unglaublich wichtig bzw. mit der richtigen Einstellung geht alles! Es macht einen großen Unterschied WIE man die Dinge anpackt – positiv/optimistisch oder eher negativ/zweifelnd. Wünsch dir weiterhin eine gute Genesung und viel Freude am Training.

      Andi

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