Zuviel Nachdenken kann deine Fortschritte blockieren! Action statt grübeln!

Hier sehen Sie Andreas Heiss

MORE ACTION!!!

Ich behaupte frech Folgendes: Wer dazu neigt viel zu planen, alles lernen zu wollen oder den Drang hat, alles im Detail zu analysieren, ist nicht immer im Vorteil. Im Gegenteil – wer zu viel grübelt, dem fehlt es oft an Umsetzungsstärke. Und auf Taten kommt es ja im Endeffekt an – oder?

Das wird heute kein Artikel, der groß auf irgendwelchen wissenschaftlichen Fakten basiert. Auch wird er keine konkreten Empfehlungen enthalten. Ich möchte einfach frei meine Gedanken/Meinungen äußern und euch dabei vielleicht einen kleinen Denkanstoß geben.

Ich will auch nicht werten, wer dumm oder wer intelligent ist – oder wie man das überhaupt bewerten soll. Bei diesem Thema verstehen nur die wenigsten Spaß bzw. ist eine Selbstreflexion fast unmöglich.

Ihr kennt ja vielleicht den Spruch – „Wenn man tot ist, ist das für einen selber nicht schlimm, weil man ja tot ist, nur die anderen müssen damit zurecht kommen. Genauso ist das, wenn man dumm ist.“

Oft machen Leute, die laut Intelligenztest wahrscheinlich irgendwo knapp vor Forrest Gump landen würden, mit ihrer „Bauernschläue“ viel wett bzw. ziehen in manchen Lebensbereichen den meisten Professoren davon.

Es nützt im Leben meist auch wenig, wenn man auf dem Papier oder auf einem einzigen Gebiet sehr intelligent ist, jedoch in anderen wichtigen Bereichen große Defizite hat. Nicht alles lässt sich kompensieren. Vor allem nicht die sozialen Fähigkeiten und die damit verbundene emotionale Intelligenz.

Also nehmen wir das ganze Intelligenzthema für diesen Beitrag bitte einmal ganz locker. Allgemein macht das Leben mehr Spaß, wenn man sich selber nicht zu ernst nimmt!

Wie kommt Erfolg zustande?

Erfolg hat man einfach gesagt, wenn das erfolgt, was man mit seinen Taten beabsichtigt. Das muss also nichts mit Geld, Karriere oder gar Macht zu tun haben. Es gibt praktisch unendlich viele Beispiele für Erfolg, da jeder Mensch individuell ist.

Ich definiere Erfolg für mich, wenn man glücklich ist, bei dem was man macht. Das kann aber jeder sehen wie er will.

Jetzt kommen wir aber langsam zum Kernthema – denn damit etwas erfolgen kann, muss man vorher etwas TUN! Ohne Aktion – keine Reaktion!

Ganz logisch, oder? Ich glaube, wir können uns einigen, dass man HANDELN muss, um seinem Ziel auch nur einen Millimeter näher zu kommen!

Es ist logisch und ganz klar, wenn man es liest oder wenn man darüber spricht. Dennoch sieht die Praxis ganz anders aus. Hier fehlt es sehr oft am entscheidenden ersten Schritt! Wie oft hast du schon gezögert oder dich entschieden ein Projekt oder Aufgabe nicht anzugehen? Denk vielleicht kurz darüber nach, bevor du weiter liest. Ich selber finde da so einiges – vor allem in meinen jüngeren Jahren!

Warum zögern wir so oft und handeln nicht?

Dafür gibt es sicher viele Gründe – mehr als ich hier aufzeigen kann. Aber sehr oft sind es folgende Gründe:
 - zu viel planen bzw. nachdenken bis man das eigentliche Ziel aus den Augen verliert
 - zu viel grübeln bis man sich Versagensängste selbst eingeredet hat und dadurch  handlungsunfähig wird
 - zu viel analysieren bis die Gelegenheit vorbei ist

Das sind jedenfalls jene Punkte mit denen ich mich am besten identifizieren kann bzw. welche mich früher blockiert haben. Ich glaube sogar, dass Punkt Nummer 2 der gefährlichste sein kann. Wenn man immer und immer wieder über die möglichen Risiken nachdenkt, kommt man wirklich an einen Punkt, an dem man im eigenen Kopf die negativen Folgen viel größer gemacht hat, als sie realistisch gesehen je sein könnten.

Ich glaube wir überschätzen die Risiken, wenn wir zu lange über einer Sache brüten.

Und alles bis ins kleinste Detail zu planen, ist auch nicht immer zielführend. Denn hier besteht die Gefahr vom Hundertsten ins Tausendste zu kommen – um am Ende vielleicht noch frustriert aufzugeben. Es ist oft besser „unperfekt“ zu beginnen, als perfekt abzuwarten!

Ich möchte aber keinesfalls den Eindruck erwecken, dass ich etwas gegen Planungs- oder Nachdenkphasen hätte – ganz und gar nicht! Um vernünftige Entscheidungen treffen zu können und anschließend die richtigen Schritte einzuleiten, ist es notwendig das Für und Wider abzuwiegen. Es ist wichtig seine Chancen und die damit verbundenen Risiken zu überdenken. Wer nur planlos und rein emotionsgesteuert handelt, rennt mit lachendem Gesicht auf die Kreissäge zu.

Aber es ist eben auch nicht gut im anderen Extrem zu leben und alles zu überanalysieren. Daher schlage ich für die nachdenklichen Philosophen unter uns folgendes vor:

Weniger Denken und dafür mehr Action!

Das ist mein genereller Appell – und ich hoffe er wird im Kontext dieses Artikels richtig transportiert.

Ich glaube, dass wir eben oft zu lange grübeln und zögern – und damit auf unseren selbstauferlegten Handlungsauftrag vergessen bzw. irgendwann aufgeben. Daher schlage ich vor einfach rascher die Dinge anzupacken.

Nicht ewig planen oder gar Ausreden suchen, warum gerade jetzt nicht der richtige Zeitpunkt ist, sondern den ersten Schritt machen. Auch wenn dieser Schritt sehr klein und nicht perfekt ist – aber du hast damit Schwung aufgenommen und gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit auf eine erfolgreiche Umsetzung um ein Vielfaches gesteigert.

„You can have results or excuses. Not both” – Arnold Schwarzenegger

Das gilt für alle Wünsche oder Vorhaben in unserem Leben. Aber kommen wir zu unserem Hauptthema von diesem Blog zurück – Fitness. Wenn du deine generelle Fitness verbessern möchtest – also ein wenig mehr Muskeln und ein paar Kilogramm an Körperfett weniger – dann ist es schön und gut sich Bücher zu kaufen, in Foren die Beiträge zu lesen oder Youtube-Videos zu schauen. Aber davon alleine wirst du nicht stärker oder schlanker.

Daher sollte dein erster Schritt eine Jahresmitgliedschaft in einem netten Studio sein. Mit der Anmeldung und dem ersten Probetraining hast gleich am Anfang den wichtigsten Schritt gemacht – um die nächsten Schritte und Details kannst du dich danach kümmern.

Oder du hast dir vorgenommen endlich einmal die Bilder deines Lebens zu machen – in großartiger Form – schön in Szene gesetzt von einem Profifotografen. Dann stöbere nicht stundenlang im Netz nach der Wunderdiät, die dir am leichtesten fällt oder am wenigsten Aufwand bedeutet – sondern mach dir vorab einen Termin beim Fotografen aus und arbeite mit einer soliden Diät auf diesen Tag hin.

Nicht lange philosophieren, sondern grob das Konzept überlegen und dann HANDELN!

Meiner Meinung nach ist man noch lange nicht der tolle intellektuelle Hengst, nur weil man mit Theorien hausieren gehen kann. Es kommt immer darauf an, was man umsetzen oder seinem Umfeld geben kann.

Nicht Wissen ist Macht – sondern angewandtes Wissen!

Und Training ist nicht kompliziert. Damit Training funktioniert, muss es eher primitiv und brutal sein. Beim Training schwitzt und stinkt man – da wird keine Doktorarbeit geschrieben. Die Basics begreifen und los geht’s. Schwere Sätze mit guten Übungen und großteils naturbelassene Nahrung mit viel Wasser. So bekommt man den Körper, den man anstrebt.

Ist auch beim Sex nicht anders. Klar kann man 5 Dates machen, ein romantisches Abendessen vorbereiten, Kerzen anzünden, Rosenblätter streuen und eine Barry White Platte auflegen. Oder andere Hollywood-Klischees abspulen, um dann endlich feinen Kuschelsex zu haben. Kann auch seinen Reiz haben – jedenfalls für die Geduldigen unter uns! 
ODER – man tänzelt nicht ewig um die eigentliche Sache herum - reißt sich einfach die Kleider vom Leib und treibt es wie die Karnickel als gäbe es kein Morgen mehr, brüllt dabei wie ein Berggorilla – und hat einfach primitiven geilen Sex. Also die einfachste Sache der Welt auch einfach halten und nicht mit einen überdimmensionierten „Pinky und der Brain-Plan“ unnötig verkomplizieren.

„A little less conversation, a little more action please…” – Elvis Presley Song

Ich hoffe wirklich, dass die Message so ankommt, wie ich es mir vorstelle. Ich bin auch einer der eher viel nachdenkt bevor er handelt. Aber ich habe es mir angewöhnt schnell zu starten. Ein wenig nach dem Motto: Ich mach jetzt mal – nachdenken kann ich später noch.

Einen Trick, den ich dabei immer anwende ist, dass ich mir folgende Frage stelle: Was ist das Schlimmste was dabei passieren kann?

Wenn die Antworten nicht, der Tot, Verlust von Körperteilen oder der Großteil meines Vermögens lautet, dann mach ich das. Mit kleinen oder auch größeren Blamagen kann ich gut leben. Manchmal gewinnt man und manchmal verliert man – so ist das Leben – und das ist auch gut so. Mir sind Niederlagen viel lieber, als verpasste Chancen.

Wie siehst du das? Bist du eher jemand der zögert oder jemand der schnell handelt? Lass mich deine Meinung und deine Ansicht wissen.

Andi

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