Warum unser Leben in Phasen verläuft – und keine Gerade ist!

Andreas Heiss Fitness

Wenn wir unser Leben als Gesamtes betrachten, dann erkennen wir, dass sich unsere Interessen, Gewohnheiten, Aufgaben, Träume, Wünsche oder Ziele von Zeit zu Zeit ändern.

Wobei bei manchen Dingen das Wort „ändern“ zu stark erscheint – oft ist es auch nur eine Verschiebung unserer Prioritäten. Manche Dinge, vor allem jene, für die wir Leidenschaft empfinden oder für uns sehr erstrebenswert sind, begleiten uns ein Leben lang.

Jeder von uns durchwandert im Laufe seines Lebens also biologische oder soziale Phasen. Häufig sind diese Phasen an das Lebensalter geknüpft, was aber nicht unweigerlich so sein muss. Diese Lebensphasen sind auch sehr individuell zu betrachten.

Blog-Tipp: die richtige Einstellung macht den Unterschied!

Über die Lebensphasen gibt es zahlreiche Informationen und Studien. Ein grober Konsens hat sich herauskristallisiert, dass die einzelnen Phasen ungefähr 7 Jahre dauern. In diesen Phasen können sich deine Aufgaben, Herausforderungen, Anforderungen und deine Einstellung unter Umständen drastisch ändern.

Andreas Heiss Fitness

Wer sich bewusst ist, dass sich sein Leben in Phasen einteilen kann und on-top auch noch versteht, in welcher Phase er sich befindet, kann sich selbst bewusster werden und dementsprechend gezielt an sich arbeiten. Und vielleicht durch diesen Prozess auch bessere Entscheidungen treffen.

Hier ist eine Variante der Einteilung unserer Lebensphasen!

Phase 1: Ablösung von der Familie (16 bis 22 Jahre)
Phase 2: Erste Phase des Erwachsenseins (22 bis 29 Jahre)
Phase 3: Übergang in die 30er Jahre (29 bis 32 Jahre)
Phase 4: Wurzeln schlagen (32 bis 39 Jahre)
Phase 5: Übergang in die Mitte des Lebens (39 bis 43 Jahre)
Phase 6: Erneuerung/ neue Stabilisierung (43 bis 50 Jahre)
Phase 7: Reife (50 bis 60 Jahre)

Quelle: https://www.gluecksarchiv.de/inhalt/lebensphasen.htm

In Phase 4 spielen u.a. zum Beispiel folgende Dinge eine prägnante Rolle:
Streben nach Anerkennung und Erfolg, entwickeln einer selbstbewussten Person, Bestandsaufnahme im privaten und beruflichen Bereich,…
Stufe 2 ist eher vom Entdecken und Erforschen geprägt, sowie dem Verlassen der Stammfamilie.

Das ist natürlich nur ein Modell und nicht jeder wird sich zu 100% darin wiederfinden. Aber als Schnitt oder zur Orientierung ist das meiner Meinung nach gut brauchbar.
Es hilft auch uns mehr Klarheit darüber zu verschaffen, wo wir gerade stehen und warum wir uns gerade so fühlen wie wir uns eben fühlen.

Es ist also ganz normal, dass sich unsere Einstellung, unser Fokus, unsere Ziele, ja praktisch unser ganzes Leben ändern können.

Wenn auch subtil, schleichend und oft lange unbemerkt, wenn wir nicht bewusst darauf achten - und wer von uns lebt schon stets „bewusst“? Wir haben leider die Tendenz in Routinen und Komfortzonen zu verharren. Dabei fällt es uns schwer bis unmöglich, feine Änderungen bzw. Entwicklungen direkt wahrzunehmen.

Anja Egger

Ich schlage vor, öfter eine ehrliche Bestandsaufnahme zu machen. Wo stehe ich gerade? Gefällt mir mein Leben – bin ich glücklich bei dem was ich gerade tue? Was würde ich wirklich tun, wenn ich nicht auf Ressourcen oder andere Menschen angewiesen wäre? Umgebe ich mich mit wertvollen Menschen und bin ich vor allem ein wertvoller Mensch für andere?

Und hier ist das Wort „ehrlich“ der Schlüssel!!! Denn sich beinhart mit sich selbst auf tieferer emotionaler Ebene auseinander zu setzen, kann ein heftiger Ritt sein. Aber ohne brutale Ehrlichkeit wird es auch kein Bewusstsein oder keine Veränderung geben.

Wir werden immer „Up’s and Down’s“ haben, durch Krisen gehen und vor Herausforderungen stehen. Aber wenn wir unseren Grundwerten (Integrität) treu bleiben und ein starkes Selbstwertgefühl entwickelt haben, gibt es nichts, was wir nicht bewältigen könnten.

Daher lohnt es sich immer auch Zeit in seine Persönlichkeitsentwicklung zu investieren. Beim Krafttraining machen wir unseren Körper stärker und das gleiche Prinzip gilt für unseren Geist bzw. unsere mentale Stärke – Kopftraining ist angesagt.

Veränderungen und Herausforderungen machen unser Leben ja erst lebenswert! Daher sollte man diese freudig erwarten und sich nicht davor fürchten.

Andi

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2 Kommentare

  1. Ich den­ke auch, dass es wich­tig ist, ehr­lich zu sein. Und ja, viel­leicht gefällt einem das eige­ne Leben zur Zeit nicht. Unglücks­ge­füh­le kön­nen in die­sem Fall ein star­ker Moti­va­tor sein, etwas zu ver­än­dern. Das zu erken­nen und sich selbst ein­ge­ste­hen erfor­dert manch­mal Mut – ist es doch viel leich­ter, zu ver­drän­gen. Aber es gibt mei­ner Mei­nung nach kei­ne span­nen­de­re Rei­se, als den Weg zu dem Leben, das man sich wirk­lich wünscht. Schö­ner Arti­kel und “Anstup­ser”!

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