5 Tipps für eine erfolgreiche und langfristige Ernährungsumstellung!

Nur eine langfristig angelegte Ernährungsumstellung führt zu Erfolgen!

Hey Leute, ihr kennt mich ja mittlerweile… Ihr wisst was ich von Crashdiäten, X-Wochen-Programmen und der Brigitte-Zeitschrift halte. Dieser Schrott wird im Netz dann auch noch schön von den Pseudo-Experten mit ihrem sinnbefreiten (und teils sogar gefährlichen) Output schön umrandet und ergänzt.

Kurz gesagt: Bei fast keinem anderen Thema wird so viel Schwachsinn gequatscht, so viel betrogen, gelogen und Müll verkauft, wie bei der Ernährung bzw. dem brennenden Wunsch des eigenen Traumkörpers!

Andreas Heiss

Also hört in diesem Dschungel des Wahnsinns auf eine Stimme der Vernunft – mich – und geht eure persönliche Ernährung vernünftig an. Vernünftig, gesund, mit Genuss, mit Spaß und NACHHALTIG!

Genau – NACHHALTIG!

Es wird dir nichts bringen eine Diät für ein paar Wochen oder gar nur ein paar Tage anzusetzen. Was meinst du, was dabei rauskommt? Richtig! Gar nichts!

Wer nicht bereit ist großteils „gesund“ zu essen, wird niemals einen guten Body haben oder die tollen Leistungsfähigkeiten seines eigenen Körpers kennen lernen. Die Ernährung beeinflusst nicht nur wie du aussiehst, sie beeinflusst auch deine Stimmung, deinen Energielevel, dein Selbstbewusstsein, dein Sexleben, usw.

Du siehst, es ist durchaus lohnenswert sich mit der Ernährung zu beschäftigen und ein Konzept für sich zu entdecken, welches einem erlaubt, jahrelang das Richtige für sich zu tun – und nicht nur für ein paar Wochen!

Um nicht nur heiße Luft zu quatschen… – hier sind meine 5 besten Tipps, welche dir helfen werden, deine Ernährung zu verbessern! LANGFRISTIG!

Tipp #1: du musst nicht dauernd essen – faste stattdessen regelmäßig

Löse dich von dem Zwang, ständig etwas essen zu müssen. Ich weiß, das ist am Anfang vielleicht schwer zu glauben, es ist jedoch nicht nötig alle 2 Stunden deinen Körper mit Nahrung zu versorgen.

Andreas Heiss

Die Volksweisheit mit dem Frühstück als wichtigste Mahlzeit des Tages, die Bodybuilding-Dogmen mit dem „alle-2-Stunden-essen“ und die Stoffwechsellüge, sind nicht wahr bzw. nur für spezielle Anforderungen/Menschen richtig.

Plane längere Phasen am Tag (neben dem Schlafen natürlich), in welchen du nichts isst. Halte den Hunger aus und trinke mehr klares Wasser (Nebenbemerkung: oft wird Hunger mit Durst verwechselt). Gib deinem Körper die Chance sich zu erholen und die vorhandenen Energiereserven zu nutzen.

Fasten hilft dir deine Kalorienbilanz leichter zu managen, ist gesund, steigert deinen Energielevel und macht dich freier (du bist nicht mehr abhängig vom stetigen Nahrungsstrom).

Ich persönlich faste am Vormittag schon seit vielen Jahren und es ist für mich eine großartige Option. Einen detaillierteren Erfahrungsbericht findest du hier.

Tipp #2: stoppe bei 80% – vermeide Völlegefühl

Du kennst das wahrscheinlich auch nur zu gut. Wenn du beim Essen bist – vor allem wenn du etwas schneller isst – dann merkst du gar nicht, wenn du schon satt bist. Erst wenn du alles aufgegessen hast, stellst du fest, dass es eigentlich zu viel war und du es wieder einmal übertrieben hast.

Anja Egger

Daher mein Tipp – stoppe bei ungefähr 80% deines Sättigungsgefühls (ja – das kann man nicht messen – aber du weißt was ich meine) und lass das Essen für ein paar Minuten „sitzen“. Meistens wirst du feststellen, dass du satt bist, obwohl du einige Minuten vorher noch Lust auf mehr verspürt hast.

Das ist nämlich oft das Problem. Wir haben Nahrung im Überfluss und damit schon einen falschen Maßstab für die wirklich benötigten Mengen entwickelt.

Essen macht Spaß – keine Diskussion – aber wir vertragen eben nur eine gewisse Menge gut. Zu viele Nährstoffe belasten unnötig deinen Körper, was direkt zu Übergewicht und Unwohlsein führt.

Plane dein Essen sorgsamer mit etwas kleineren Mengen (ich mag es nicht, wenn Essen übrig bleibt und entsorgt werden muss) und hol dir lieber noch einen kleinen Snack, falls du danach noch wirklichen Hunger verspürst.

Ach ja – und genau wie beim Fasten, sind auch weniger Kalorien gesünder. Hier ist ein Artikel der das Thema Kalorienrestriktion näher betrachtet.

Tipp #3: eliminiere das Übelste komplett

Für deine Gesundheit und eine erfolgreiche Diät sind folgende Dinge übel:
  – Zucker (pur oder in Schokolade, Keksen, Gebäck,…)
  – Weizen bzw. Mehl
  – übermäßig viele Milchprodukte
  – ungesunde Fette
  – Alkohol (Drogen muss ich jetzt nicht erwähnen – oder?)

Andreas Heiss

Streich diese Zutaten bzw. Produkte, die diese in großen Mengen enthalten, aus deinem Kopf und aus deinen Schränken. Lagere das Zeug am besten gar nicht zu Hause – oder bunkere es an Stellen, an denen du nicht so leicht ran kommst (im Keller zum Beispiel). Nur im Falle von den berühmten „schwachen Momenten“.

Häufig passiert es nämlich, dass man plötzlich für ein paar Minuten Heißhunger bekommt. Das geht auch rasch wieder vorbei. Nur diese paar Minuten sind dann kritisch – fällt man um oder hält man durch? Da ist es dann besser die lockenden Süßigkeiten nicht griffbereit zu haben.

Versuche auch nicht laufend an Süßigkeiten oder die nächste Party zu denken. Erzeuge nicht unnötig ein Verzichtsgefühl. Genieße lieber die Möglichkeiten, die du hast, dir selber Gutes zu tun und dich von Abhängigkeiten zu lösen.

Ich liebe auch Schokolade und gehe gerne Feiern. Ich verzichte auch nicht darauf! Das Leben ist da, um Spaß zu haben. Nur plane ich solche Tage. Mein üblicher Rhythmus ist, dass ich zwei Wochen brav meiner Diät folge und dann einen Cheatday genieße. So hat dieser Tag einen besonderen Wert, ich genieße alles mehr und bleibe trotzdem in Form.

Tipp #4: Lebe Genuss durch Verzicht

Oder genieße den Verzicht! Nenne es wie du magst –aber Verzicht ist etwas Gutes – etwas Befreiendes.

Nur wenn du vorher auf etwas verzichtet hast, damit ein Bedürfnis aufgebaut wurde, kannst du anschließend die Befriedigung in vollen Zügen genießen.

Sag unterm Tag NEIN zu billigen Snacks oder schlechten Fertigprodukten! Iss lieber nichts, als schlechtes Material. Lerne NEIN zu sagen! Lerne zu verzichten! Lerne die Vorfreude auf deine geplanten Mahlzeiten zu genießen!

Andreas Heiss

Am Abend (oder wann immer du die Möglichkeit hast), machst du dir dann DEINE gute Mahlzeit und genießt jeden Bissen davon. Dir wird dein Salat, dein Gemüse, deine Putenbrust, mindestens genauso gut schmecken, wie der mit Geschmacksstoffen getunte Burger im Fast Food Restaurant. Mit dem feinen Unterschied, dass du so deinen Zielen näher kommst – dass du dir wieder was Gutes tust!

Genieße lieber einen einfachen Apfel, bevor du zum Keksteller im Büro greifst!

Unterwegs ist es nicht immer sofort möglich gesund zu Essen. Da gilt es, ruhig einmal eine Mahlzeit auslassen, bevor du dir Schrott einverleibst. Lebe die Freiheit NEIN sagen zu können!

Tipp #5: Achte auf Qualität und nimm dir Zeit

Ich stehe voll auf Sparen und Kostenoptimierung. Ich gebe so gut wie keinen Cent unüberlegt aus – schon aus Prinzip nicht.

Bei den Lebensmitteln jedoch spare ich nicht. Natürlich kaufe ich keine überteuerten Produkte – das Preis-Leistungs-Verhältnis muss schon stimmen. Die Qualität ist für mich jedoch sehr wichtig und dafür gebe ich auch gerne mehr aus. Bevor ich im Supermarkt die billigsten Lebensmittel kaufen müsste, würde ich Einsparungen beim Auto, der Kleidung oder was auch immer akzeptieren.

Unser Körper kompensiert zwar sehr viele Schandtaten, aber irgendwann bekommen wir die Rechnung präsentiert. Irgendwann ist unser Körper so geworden, wie wir ihn jahrelang behandelt haben. Und da ich meinen Körper mag und ihn auch noch lange funktionsfähig haben möchte, versuche ich ihn auch „artgerecht“ zu behandeln.

Die qualitativ hochwertigen Mahlzeiten sollen auch nicht im Eiltempo herunter geschlungen werden. Langsam essen, genießen und dabei die natürlichen Appetitzügler ausschütten. Schnellesser haben nämlich ein höheres Risiko für Übergewicht.

Nimm dir die Zeit zum Essen – nimm dir die Zeit zum Genießen!

Abschlussbemerkung:
Das sind nun meine Tipps, um dir eine Ernährungsumstellung zu erleichtern. Ich hoffe ich kann dich damit unterstützen.

Allgemein möchte ich noch sagen, dass Übergewicht per se natürlich nichts Schlimmes ist. Ein paar Pfunde zu viel können durchaus sexy sein – vor allem bei Frauen. Wer das an sich mag und keinen Wunsch hat abzunehmen – fein – ist gut so. Leichtes Übergewicht ist auch nicht bedenklich bezogen auf die Gesundheit.

Andreas Heiss

Was aber absolut schwach ist, sind Menschen die etwas wollen, aber nicht den Willen aufbringen das zu tun, was notwendig ist. Ich finde es vor allem bei den Männern peinlich, die sich nicht unter Kontrolle haben. Wenn ich jetzt jemanden auf den Schlips trete – sorry – halte es einfach aus bzw. denke darüber mal nach.

Ein Kerl sollte schon in der Lage sein, ein Mindestmaß an Disziplin aufzubringen, um seine Nahrungszufuhr zu kontrollieren. Babys brauchen ständig Nahrung und schreien lauthals, wenn es nicht sofort etwas gib. Aber ein Mann sollte sich anders verhalten und auch einmal Hunger aushalten. Ganz einfach.

Ich habe für solche Disziplinlosigkeit einfach kein Verständnis mehr. Wenn ich etwas erreichen möchte, dann mach ich mir einen Plan und gebe Vollgas bis es erledigt ist. Auch wenn es mal schwerer ist.

Bei Frauen bin ich da komischerweise nicht so streng (vielleicht weil mir auch rundere Frauen gut gefallen) – bei Männern jedoch geht ein solches Verhalten überhaupt nicht. Jammernde Waschlappen mit rundem Babyface können auch für das weibliche Geschlecht nicht gerade attraktiv sein.

Andi

Unseren Sixpack Guide gibt es hier! Alle Grundlagen, die du brauchst, um einen grandiosen Körper zu kreieren!

Andreas Heiss
  

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