Mein Ernährungsgeheimnis für einen großartigen Körper – das ganze Jahr über!

Andreas Heiss

Wie sieht mein Ernährungsgeheimnis denn aus? Gibt es überhaupt eines?

Bevor ich weiter überzogene Erwartungen schüre – lies bitte weiter!

Für viele von uns ist es ein großer Traum, das gesamte Jahr über toll in Form zu sein. Muskulös, stark und gleichzeitig schön definiert. Breite Schultern und eine schmale Mitte – am besten mit gemeißeltem Sixpack.
Manche schaffen es sich diesen Traum zu erfüllen – viele aber nicht (Faulheit, Genetik, Dummheit,…).

Und uns allen ist eine Tatsache mehr als klar: Um in Form zu kommen und um die gute Form zu konservieren, braucht es eine langfristige Ernährungsumstellung. Betonung auf LANGFRISTIG!

Mir gelang es früher nicht immer meine Form zu halten. Ich konnte mich zwar regelmäßig für eine kurze Zeit in Form hauen, jedoch nie für lange. Immer viel zu schnell fiel ich in alte Gewohnheiten zurück oder wollte den Verzicht während der Diät durch Fressorgien kompensieren.

Andreas Heiss

Erst als ich gelernt habe, meine Ernährung LANGFRISTIG umzustellen, war es mir möglich meine gute Form das gesamte Jahr über zu halten – und den Sport allgemein mehr zu genießen.

Daher lautet mein Ernährungsgeheimnis:
Finde deine Ernährungsform, welche du LANGFRISTIG beibehalten willst!

Keine Crashdiäten, keine kurzfristigen Extreme – sondern ein System, das zu dir passt, das dir liegt und welches im Alltag leicht umsetzbar ist!

Das mag dir jetzt arg simpel und generisch vorkommen – aber es ist die Wahrheit! Wer Erfolg haben will (gilt nicht nur bei der Ernährung), der muss, über eine lange Zeit, Routinen folgen. Immer wieder das „Gleiche“ wiederholen – jeden Tag!
Und du kannst verlässliche Routinen nur entwickeln, wenn diese in dein Leben integrierbar sind.

Wie habe ich meine jetzige Ernährungsform gefunden?

#1
Der erste Schritt war, mich für Low-Carb (viel Protein, moderat Fett und eher wenig Kohlenhydrate) zu entscheiden. Ich habe vorher lange mit der ketogenen Diät (viel Fett – praktisch keine Kohlenhydrate) experimentiert. Dabei war der Diäterfolg durchaus gegeben; ich konnte dabei die Form allerdings nie lange halten. Schuld daran war die Null-Fehler-Toleranz dieser Diätform und die sehr eingeschränkte Lebensmittelauswahl. Ich fühlte mich nie wohl mit Keto und hatte stets nur den nächsten Cheatday im Kopf.

Low-Fat/ High-Carb – eine andere Variante – lieferte nicht einmal Ansatzweise die nötigen Fortschritte.

Andreas Heiss

Blieb also nur Low-Carb übrig. Ist auch keine große Überraschung – ist im Sport die häufigste und erfolgreichste Diätform – wenn auch mit unterschiedlichen Ausprägungen.
Bei Low-Carb kann ich relativ viel essen (viel Gemüse und Salat) und auch mal sündigen. Alles kein Problem, solange es in Maßen bleibt.

#2
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die richtige Auswahl an Lebensmitteln. Ich konzentriere mich großteils auf Fisch, Geflügel, Eier, Magerquark, Reis, Gemüse, Salat, Mandeln und ein wenig Obst – damit kann ich nicht viel falsch machen. Ich achte dabei, dass ich es mit dem Reis nicht übertreibe und jede Mahlzeit auch viel Protein enthält. Zucker, Mehl und Milch versuche ich zu vermeiden. So kann ich mir sicher sein, die Fettverbrennung durch eine günstige Lebensmittelauswahl zu unterstützen.

Andreas Heiss

#3
Die oben genannten Punkte führen auch dazu, dass ich weder meine Kalorien, noch meine Makro-Verteilung tracke! Ist nicht nötig! Wer kann sich schon mit Thunfisch und Gemüse fett fressen? Geht nicht! Jedenfalls nicht in der Praxis!

Andreas Heiss

Einen zusätzlichen Vorteil habe ich mir in der Vergangenheit erarbeitet, als ich meine Mahlzeiten genauestens gewogen und in ein Tagebuch eingetragen habe. So konnte ich ein sehr gutes Gefühl für die Mengen und die damit verbundenen Kalorien entwickeln. Genau wie beim Training, brauche ich heute auch in der Diät keinen Plan mehr – ich mache alles nach Gefühl.

#4
Ich faste immer vormittags (trinke dafür mehr) und esse nur zwischen 12 Uhr Mittags und 8 Uhr Abends. Das hilft mir Kalorien zu sparen (am Vormittag ist mir der Hunger egal) und am Abend kann ich dafür größere Portionen essen. Fasten pusht mein Wohlbefinden ungemein und ist ein wichtiges Puzzlestück für mein langfristiges Ernährungskonzept.

Vormittags leicht hungern und abends dafür mich satt essen!

#5
Und ganz wichtig – ich mach mir keinen Stress mehr. Weder Zwänge noch Druck lasse ich zu – Essen, Ernährung oder Diät – nenn es wie du willst – muss Spaß machen. Ich liebe meinen Sport und ich liebe es fit zu sein. Auf die Extreme der Vergangenheit kann ich nur zu gut verzichten! Das ist pure Einstellungssache! Ich muss mich nicht zu 100% perfekt ernähren – 80% reichen. Das lässt mir genug Spielraum für Ausrutscher, Feiern und Einladungen.

Andreas Heiss

Wer sich von einer Diät verrückt machen lässt hat schon verloren!

Das waren nun meine 5 Schritte, wie ich zu meiner persönlichen LANGFRISTIGEN Ernährungsumstellung gefunden habe. Es gibt zahlreiche Optionen es anders und für dich individuell zu gestalten. Wichtig ist nur, dass du eine Ernährungsform findest, die genau zu dir passt.

Probiere verschiedene Ansätze aus – bis du gefunden hast, was dir am besten liegt. Sei aber nie zu bequem, dich zu disziplinieren und auch Verzicht zu üben.

Andi

Andreas Heiss

Pin It

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.