Ist das DEINE Entscheidung oder hast doch nur Angst?

Andreas Heiss

Das Leben besteht aus einer Aneinanderreihung von Entscheidungen.

Selbst wenn wir keine Entscheidung treffen, haben wir uns eben für diese Option entschieden. Perfide – aber so ist das!

Daher ist es essentiell für unser Glück die richtigen Entscheidungen zu treffen. In diesem Zusammenhang sind die größten Gefahren, dass wir die Verantwortung abgeben und andere für uns entscheiden lassen – oder dass wir uns selbst sabotieren (Stichwort Angst).

Wer seine Selbstverantwortung abgibt und Entscheidungen von Dritten akzeptiert, hat gleich zu Beginn verloren.

Die meisten Menschen haben doch die Tendenz in ihrem eigenen Interesse zu handeln. Es mag sich zwar im ersten Moment angenehmer anfühlen, seine Verantwortung und damit seine Entscheidungen abzugeben – man hat ja bei Entscheidungen immer ein mehr oder weniger großes Restrisiko eines potentiellen Fehlers – langfristig wird man sich aber nicht glücklich fühlen. Oder macht es dir Spaß sich anderen unterzuordnen?

Vergiss also diese „Option“ ganz schnell und nutze dein Recht, deine eigenen Entscheidungen zu treffen!

Andreas Heiss

Die eigene Angst ist da sogar noch eine ganze Spur komplexer bzw. schwieriger zu meistern. Alleine das Bewusstsein, ob nun aus Vernunft oder Angst entschieden wurde, ist nicht ohne weiteres vorhanden bzw. muss oft erst erworben werden. Ängste oder alte Glaubenssätze beraten uns sehr subtil bzw. sind Meister der Tarnung.

Wir leben ja in einer künstlich aufgebauten Angstgesellschaft. Das Paradoxe ist, dass uns praktisch alle Grundängste (zum Glück) genommen wurden – keiner von uns muss Angst haben zu verhungern/verdursten, in den Krieg ziehen zu müssen oder an einer lapidaren Blinddarmentzündung zu sterben. Wir müssen uns auch nicht vor Überfällen oder körperlicher Gewalt fürchten. Jedenfalls ist das nicht die Norm in unserem Umfeld.

Trotzdem haben wir es geschafft durch elterlicher Erziehung, Schule, Fernsehen, usw. uns regelrecht Zukunftsängste mit Nachdruck einzureden.

Ängste wie Arbeitslosigkeit, Verlust von sozialem Status oder eingeschränkter Konsum ist in vielen Köpfen fest verankert. Von den Verschwörungstheorien oder „Weltuntergangsszenarien“ will ich gar nicht sprechen – mit genügend Glaube an eine Sache wird alles zur eigenen Realität.

Und nichts hemmt unsere Entscheidungsfreudigkeit so sehr wie unsere Ängste – egal ob diese nun begründet sind oder nicht. Sobald wir an diese Ängste glauben, werden sie real für uns.

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Wenn man sich dieser Tatsache jedoch bewusst wird, gibt es Möglichkeiten strukturiert daran zu arbeiten.

Die Restrisikokalkulation ist eine gute Methode, um Entscheidungen zu treffen!

…und eine ganz simple! Wenn du vor einer (für dich) schweren Entscheidung stehst, dann schreib dir auf, was im schlimmsten Falle passieren kann, wenn du diese Entscheidung triffst. Wenn der Nutzen das potentielle Risiko übertrifft, dann kannst du getrost diesen Weg gehen. Wenn es die Verluste bei Weitem nicht Wert sind, dann ist es wahrscheinlich besser andere Möglichkeiten zu suchen bzw. nichts zu verändern.

Bei der Restrisikokalkulation musst du dir jedoch auch bewusst sein, dass wir Menschen sehr stark dazu tendieren, uns die Zukunft bzw. die Risiken VIEL schlimmer auszumalen, als es objektiv gesehen der Fall ist. Darum verdienen sich ja auch Versicherungen dumm und dämlich. Mit unserer Angst und dem Streben nach Sicherheit – die per se immer eine Illusion ist.

Andreas Heiss

Im Prinzip ist jede Entscheidung gut bzw. das Restrisiko vertretbar, solange du daran nicht stirbst, körperlichen oder großen finanziellen Schaden erleidest oder deine Umwelt/deine Mitmenschen verletzt.
Wenn du dich laut Kalkulation nur blamieren könntest, es unbequem sein könnte, es Arbeit kostet oder es erfordert deine alten Gewohnheiten zu ändern, dann ist das Restrisiko gering.

Es ist wie so oft ein Appell mutig zu sein – Feiglinge gibt es schon genug. Wir brauchen mehr Menschen, die mit Courage entscheiden und danach auch im heftigstem Sturm zu ihren Worten stehen.

Entscheidungen selber treffen zu können, ist eine Maß für unsere Freiheit – und ein Privileg, welches wir so oft wie möglich nutzen sollten.

Andi

 

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Andreas Heiss

 

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