Gewinner und Verlierer haben die gleichen Ziele – was macht aber den Unterschied?

Andreas Heiss

Gewinner haben klare Ziele oder Wünsche! Verlierer haben die sehr häufig auch! Wenn eine konkrete Zielsetzung uns schon zum Erfolg führen würde, warum gibt es dann so viele Leute, die trotzdem nicht das bekommen was sie wollen?

Ich mach es kurz! Weil eine Zielsetzung nicht ausreicht! Es reicht auch nicht dem ganzen esoterischen-spirituellen Kram, wie Visualisierungen, Bildchen auf den Kühlschrank heften, sich Dinge zu manifestieren versuchen, das Gewünschte ins Leben ziehen, usw. zu folgen. Das hat alles seinen Sinn und auch seine Funktion, ist aber immer nur ein Puzzleteil eines viel größeren Bildes.

Es reicht also nicht aus, Tagträumen zu folgen oder sich Ziele in Erfolgsjournalen inkl. ergänzender Kritzeleien zu notieren. Das ist „nett“ – aber auch nicht viel mehr.

Im Gegensatz dazu, führt folgender Ansatz 1000% zum Erfolg:

Rücke das System oder den Prozess in Fokus!

Nicht das Ziel! Ziele sollen dir nur die grobe Richtung vorgeben.

Ich meine damit, dass du dich nicht auf das Endziel konzentrieren sollst, sondern auf den nächsten Schritt, welcher dich ein Stückchen näher rücken lässt. Konzentriere dich auf die täglichen Minischritte – oder eben auf den Prozess.

Stell dir jeden Tag die Frage: „Was kann ich heute tun, um meinem Ziel einen kleinen Schritt näher zu kommen?“.
Und wenn dir konkrete Ziele gerade fehlen (auch das kann passieren), dann frag dich: „Was kann ich heute tun um ein Stücken besser zu werden?“.

Andreas Heiss

Dabei brauchst du dich gar nicht verrückt machen, indem du immer nur die nächsten großen Sachen im Kopf hast. Wie gesagt, hier geht es um die täglichen Minischritte.

Beispiele für Minischritte:
Ein Kapitel eines inspirierenden Buches lesen.
Zehn neue Vokabel lernen.
20 Minuten Meditieren.
Das Ernährungskonzept einhalten.
Zum Training gehen und eine Scheibe mehr auflegen.
Sich 20 Euro beim Ausgehen sparen.
Den Fernseher nicht anmachen.
Jemanden unterstützen, der gerade Hilfe benötigt.
Usw.

Dafür gibt es unzählige weitere Beispiele. Aber ich denke du verstehst was ich meine.

Wenn du es schaffst, dich jeden Tag um nur 0,5% zu steigern oder zu verbessern, dann sind das in 100 Tagen schon 50%. Und 100 Tage sind wirklich keine große Zeitspanne. Wir Menschen tendieren immer zu überschätzen, was wir kurzfristig erreichen können, und unterschätzen noch viel mehr, was wir langfristig zu leisten vermögen.

Daher ist genau dieser Ansatz ein solcher Erfolgsgarant. Solange du an dir arbeitest (konstant, jeden Tag), wirst du Fortschritte machen und dich deinen Zielen annähern. Immer einen Minischritt nach dem anderen.

Wenn man sich die oben genannten Fragen jeden Tag stellt bzw. wenn diese Fragen am Besten zur Routine geworden sind, marschiert man auch praktisch automatisch in die richtige Richtung!

Mir persönlich gefällt dieser Ansatz ausgezeichnet und ich wiederhole diese Fragen ständig in meinem Kopf. Das gleiche gilt für die Aussage: Fokus auf den Prozess und nicht das Ziel. Das ist schon wie ein Mantra für mich. Es hilft mir auch immer wieder “in Action” zu treten. Denn schlussendlich kommt es auf unsere Taten an – und nicht auf lose Wünsche oder leeren Worthülsen in einen Erfolgsjournal.

Andi

 

TIPP: Erfolgreiches Fitnesstraining – hier gibt es das kostenlose E-Book!

Pin It

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.