Habe keine Angst davor, derjenige zu sein, der am meisten liebt!

Andreas Heiss

Habe keine Angst davor, derjenige zu sein, der am meisten liebt!

Damit kennst du nun einen der wichtigsten Beziehungstipps den es gibt, wenn nicht überhaupt DEN wichtigsten.

Ich habe diesen Satz das erste Mal auf Englisch gehört:
„Do not Be Afraid To Be The One Who Loves The Most“

Es hat dabei sofort klick gemacht und ich erkannte eine ganz profunde Wahrheit. Einer jenen Wahrheiten, die einem nach der Erklärung ganz logisch und selbstverständlich vorkommen – aber an die man im Alltag praktisch nie denkt und schon gar nicht danach lebt.

Lass mich das erklären…

Wir Menschen haben die Neigung immer Deals auszuhandeln. Gute Geschäfte zu machen. Ich gebe dir 2 Euro und du gibst mir 2 Liter Milch. Du hilfst mir beim Reifenumstecken und ich streiche mit dir deinen Zaun. Ich bin nett zu dir, und du bist nett zu mir.

Also geben und nehmen – in der unmittelbaren Wechselwirkung. Am besten auch sehr zeitnah.

Andreas Heiss Abnehmen

Das klappt bei sehr vielen Dingen im Leben – aber längst nicht bei allen. Besonders nicht bei Beziehungen. Hier gilt es mutig in Vorleistung zu gehen. Wer großartige Beziehungen haben will (und wer möchte das nicht??), der muss zu Geben lernen, ohne eine direkte Gegenleistung zu erwarten.

Das hohe Ideal wäre die berühmte „bedingungslose Liebe“! Diese besagt nichts anderes, dass man jemanden liebt, egal was man bekommt oder der andere tut. Nur wer kann schon bedingungslos lieben? Ja – erleuchtete Gurus scheinen das tatsächlich zu schaffen. Aber wir hier – die „Normalos“, die „Westler“, die nicht jeden Tag 6 Stunden mit Meditation verbringen? Äußerst unwahrscheinlich.

Am nähesten kommen noch Eltern (besonders Mütter) daran, ihre Kinder bedingungslos zu lieben! Aber ein Partner wird das nie tun – es wird IMMER Bedingungen geben, damit ein Mann eine Frau liebt – und andersrum.
Wenn wir etwas geben, werden wir immer etwas vom anderen erwarten. Vor allem beim Thema Liebe und romantische Beziehung. Denn hier müssen wir uns zusätzlich noch weit emotional öffnen und gehen dabei das Risiko von schweren Verletzungen ein.

Daher ist dieser Satz („Habe keine Angst davor, derjenige zu sein, der am meisten liebt!“) so leicht gesagt, aber auch soooo schwer zum Umsetzen.

Wer seinen Traum von einer romantischen Partnerschaft, die einen wirklich fordert, mitreißt, aus den Socken haut und auf Wolke 7 schießt, erfüllen will, der darf keine Tauschgeschäfte eingehen oder sich aus Feigheit verschließen.

Wer eine Hammer-Beziehung will, der muss bereit sein mehr zu geben, als man im direkten Umkehrschluss bekommt. Noch einmal – das erfordert unglaublich viel Mut. Den erstens läuft man Gefahr, dass man trotzdem nicht das bekommt, was man sich ersehnt (Folge: emotionale Verletzungen) – und zweitens, muss man bereit sein, die Ungewissheit zu ertragen. Ihr kennt das ja, wir Menschen fürchten uns vor der Ungewissheit und malen uns sehr häufig den Teufel an die Wand. Besser ist es mutig an eine Sache heranzugehen und den bestmöglichen Ausgang zu erwarten.

Ich möchte nicht der allgemeinen Meinung, folgen, dass es nur sehr wenige (oder gar keine) guten Frauen oder Männer gibt (je nachdem welches Geschlecht man befragt). Am Stammtisch oder in einer anderen spaßigen Runden, mag es schon mal passen sich über das andere Geschlecht zu beschweren; für ein paar gute Lacher oder einen kleinen gemeinsamen Leidensweg. Aber es entspricht eben nicht der Realität.

Für jeden einzelnen von uns gibt es sehr viele großartige Partner. Bei fast 8 Milliarden Menschen muss das einfach so sein.

Wir dürfen nur nicht zu feige sein uns zu öffnen – auch nicht nach der hundertsten Niederlage. Und wir dürfen uns nicht fürchten, mehr zu geben, mehr zu lieben als unser Partner.

Andi

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