Die beste und gesündeste Ernährungsform!

Andreas Heiss

Was möchten wir mit einer bewussten Ernährung erreichen?

Abnehmen? Zunehmen? Mehr Energie haben? Länger leben? Gesund werden?

Es mag viele Gründe geben warum wir uns mit Ernährung beschäftigen. Und es gibt mindestens genauso viele Methoden, Ansätze oder Ideen dazu – Low-Carb, IIFYM, Anabole Diät, Fasten, Entschlackung, Semmel-Suppen,…

Wer anfängt sich mit Ernährung zu beschäftigen steht vor einem riesen großen Dschungel an Informationen. Das gefährliche daran ist, dass viele Informationen schlicht falsch oder kommerziell geprägt sind, oder dass eigenes „Cherry Picking“ betrieben wird (ich nehme mir nur jene Teilinformationen raus, die mir gefallen und bau mir selber Frankenstein’s Monster daraus).

In der Fitnesswelt lieben wir es ja mit Makros und Supplementen uns bis ins kleinste Detail zu beschäftigen. Bis zu einem gewissen Grad ist das auch sinnvoll. Jedoch interessiert es deinen Körper sicher nicht ob du 0,7 oder 0,8 Gramm Fett pro Kilogrammkörpergewicht zu dir nimmst – diese Feinabstimmungen verpuffen in der Praxis und sind nicht der Mühe wert, sich damit zu beschäftigen. Eine grobe Aufteilung reicht völlig.

Andreas Heiss

Was jedoch wichtig ist – was sogar das Allerwichtigste ist und am meisten beiträgt ob wir gesund und schön bleiben, oder werden – ist die Lebensmittelauswahl.

Die richtige Lebensmittelauswahl ist das Allerwichtigste und bestimmt zu 90% unseren Erfolg!

Genau wie beim Krafttraining, sind auch hier die Basics am effektivsten bzw. ganz alleine gefragt. Ich spreche natürlich von unverarbeiteten Lebensmitteln. Also Lebensmittel die in ihrer Ursprungsform, ohne Zutaten, gegessen oder zubereitet werden können.

Die bekanntesten Beispiele:
• gutes, fettarmes Fleisch
• Fisch und teilw. Meeresfrüchte
• Eier
• Nüsse
• Gemüse
• Obst und Beeren
• Reis
• Kartoffeln
• u.ä.

Sobald ihr ein Produkt in den Händen haltet und auf der Rückseite die Zutatenliste länger ist, als der Abspann des letzten Marvel-Films, könnt ihr euch wohl ganz leicht Ausmahlen, dass eben jenes Produkt nicht das Beste für unseren Körper sein kann.

Andreas Heiss Sixpack Diät

Zucker, Farb- und Aromastoffe, Geschmacksverstärker, schlechte Fette, usw. – die Lebensmittelindustrie will uns damit nichts Gutes tun. Sie will uns so viel wie möglich mit den höchstmöglichen Margen verkaufen. Und je komplexer ein Produkt aufgebaut ist, umso mehr Schrott lässt sich darin verstecken (auch Stoffe die unser Suchtverhalten ankurbeln). Lasst euch also nicht für dumm verkaufen.

Ernährung ist am gesündesten und am effektivsten, wenn sie einfach gehalten wird. Mit so wenig Verarbeitungsschritten wie nur möglich.

Für viele Menschen ist das aber nicht einmal eine gute Nachricht bzw. wird diese Tatsache gerne ignoriert. Denn es hat mit Selbstverantwortung und Disziplin zu tun. Das hört man nicht so gerne. Daher lieber nach fiktiven Abkürzungen suchen und im Zweifelsfall das zehnte Ernährungsbuch lesen, in der Hoffnung ein Konzept zu finden, bei dem sich quer durch den Supermarkt fressen kann.

Um die Idee auch ein wenig weiterzuspinnen – das Vermögen Verzicht ausüben zu können oder die Abwesenheit von Abhängigkeiten, erkaufen uns ein großes Stück an Freiheit. Sich mit unverarbeiteten Lebensmitteln, mit viel Wasser und grünen Tee ernähren zu können, ganz ohne den ganzen Ernährungswahnsinn, der in unserer Gesellschaft herrscht, macht eben nicht nur gesünder, stärker, fitter, energiegeladener, sondern auch ein ganzes Stück freier (Stichwort: innerer Frieden).

Ich bin auch der festen Überzeugung, dass es den Allermeisten viel leichter fallen würde eine Diät durchzuhalten bzw. diese sogar zu genießen, wenn mit der vorgeschlagenen Lebensmittelauswahl gearbeitet werden würde. Den erstens spielt das Kalorienzählen keine große Rolle mehr (schon mal probiert mit Gemüse, Reis und Eiern zuzunehmen?), da eine natürliche Sättigung eintritt – jedenfalls bei den geistig gesunden Menschen – und zweitens unterbindet der konstantere Insulinspiegel Heißhungerattacken.

Also weg mit Proteinriegeln, Brot, Softdrinks, Nudeln, Soßen, Mikrowellengerichten oder ganz generell weg mit Zucker, Mehl und Zusatzstoffen – und gebt der einfachsten und natürlichsten Ernährungsform eine Chance.

Und wenn wir gerade an dieser Stelle beim Thema gesund und effektiv sind – habt ihr schon einmal Fasten ausprobiert? Ich meine damit das tägliche Fasten – nur Stunden, nicht über Tage.

Ich selber esse nur zwischen 12 Uhr Mittags und 19 Uhr Abends. Dazwischen esse ich gar nichts und trinke nur Wasser, Kaffee sowie Tee.

Das ist ein Konzept, dass mir hilft die maximale Kalorienanzahl ohne Anstrengung einzuhalten und ich fühle mich dadurch viel wacher und fitter. Ich gehe sogar oft mit leerem Magen ins Training und hab dabei super viel Power. Wir Menschen sind aufgrund unseres Biorhythmus auch für das Fasten geschaffen.

Es kommt zwar nicht jeder Mensch damit klar – für viele ist es jedoch eine ausgezeichnete Option.

Andi

 

Tipp: der kosten lose Quick-Guide – das 3X30 Krafttraining!

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