Fit mit 40+ Mein persönliches Konzept

Andreas Heiss

Hey Leute, ich denke es wird passieren – unweigerlich…

In Kürze werde ich 40 Jahre alt und habe damit fast ein Drittel meiner Lebenszeit hinter mir.

Ich habe jetzt keine ausgeprägte Midlifecrisis, aber die Zahl „40“ gibt mir schon zu denken.

Werde ich in meinen 40ern ähnlich fit und verdammt gutaussehend sein wie in meinen 30ern?
Muss ich mein Training oder meine Ernährung nun anpassen?
Soll ich allgemein eine andere Lebensrichtung einschlagen oder auf eingeschlagenen Kurs bleiben?
Reicht die Zeit noch für meine Pläne, Wünsche und Träume?
Werde ich langsam zu alt, um mit einem dicklichen Klempner digitale Münzen zu sammeln?

Auf der anderen Seite, bin ich nicht so der große Denker. Ich bin der, der Dinge macht und sie DANACH toll findet. Ich bin der, der „ja“ sagt bevor die Synapsen überhaupt Zeit gehabt hätten die Konsequenzen geordnet abzuwiegen. Ich habe vor nichts Angst und tue immer nach was mir ist.

Ich mag es simpel – in der Einfachheit liegt die Schönheit!

Also wird sich in meinen 40ern wahrscheinlich nicht allzu viel ändern. Ich habe auch nicht vor meinen Anspruch an mich selber zu senken. Fit zu sein, heißt für mich nicht, dass ich ausgedehnte Spaziergänge überlebe oder meinen Bauch noch einziehen kann.
Fit heißt für mich, dass ich weiterhin stark wie ein Stier bin und dass Kinnladen runterklappen, wenn ich mein Shirt ausziehe. Das ist mein bescheidener Anspruch.

Andreas Heiss

Beim Training wird es also mit Vollgas weitergehen. Mit Leidenschaft, Power und der nötigen Disziplin. Ich bin ein „natural born Pumper“. BÄHM!!!

ABER

Auch schon in meinen 30ern habe ich gemerkt, dass der Körper mir nicht alle Faxen verzeiht. Diverse Übertreibungen haben mir zahlreiche Verletzungen beschert. Bei einigen Körperpartien muss ich bis heute aufpassen, dass nichts wieder reißt oder gequetscht wird.

Und darauf werde ich auch weiterhin achten bzw. das Training sogar noch eine Spur smarter gestalten.

Das soll aber nicht bedeuten, dass ich leichter trainieren werde. Erstens liegt mir leichtes Training nicht und zweitens, braucht es für einen tollen Körper (so wie ich ihn definiere) schon ein wenig Einsatz.
Es geht mehr darum, mit weniger Gewicht, durch eine perfekte Ausführung, mehr zu erreichen. Oder anders gesagt – mit minimalem Einsatz, das Beste herausholen – effizient mit den vorhandenen Ressourcen umgehen.

Hier kommt es auf die Details pro Satz an:
• Jede Bewegung zügig, aber ohne Schwung ausführen
• Geschmeidig bleiben, keine ruckartigen Bewegungen
• Den Positiven Bewegungsteil eher flott, dafür den negativen Teil langsamer ausführen
• Übungen die richtige Schmerzen verursachen weglassen
• Keinen Satz unter 6 Wiederholungen
• Keine Ego-Spielereien – auch wenn der Raum voller fescher Mädels ist

Aber immer noch schwer und bis zum Anschlag. Keinesfalls werde ich mein 40+ Training als Ausrede verwenden, um es mir leicht zu machen. DAS ist die Botschaft dieses Artikels!!!!

Hier findest meinen Trainingsplan und meine Ernährung!

Mein Ernährungskonzept wird bis auf eine Änderung fortgeführt. Das hat in der Vergangenheit bestens funktioniert und wird mir auch in den kommenden 10 Jahren bestens dienen.

Die Eckpunkte meiner Ernährung:
• Naturbelassene Lebensmittel
• Viel Protein, etwas Fett (ca. 80g) und eher weniger Kohlenhydrate
• Fasten 16/8 (ich esse nur zwischen 12 Uhr Mittag und 20 Uhr Abends)
• Viel Wasser
• Vernünftige Supplements (Omega 3, Zink, Vitamin C,…)

Ich zähle keine Kalorien und lasse mir auch nichts abgehen. Hier werde ich genau die feine Linie zwischen Fettabbau (bzw. gute Form halten) und meinem Wohlbefinden treffen. Das Leben ist zu kurz für Selbstkasteiung – aber es soll auch keine Ausrede sein für einen Müßiggang.
Ein Kerl muss schon lässig mit ein paar Herausforderungen klarkommen.

Andreas Heiss

Die Änderung wird lediglich sein, dass ich es mir ein bis zweimal pro Woche herausnehme, es mir Abends, mit meiner Lady bei Speis und Trank richtig gutgehen zu lassen – ohne Reue!

Unterm Strich geht es weiter wie bisher, mit ein paar kleinen Anpassungen und mehr Feingefühl für die Leistungsgrenze des eigenen Körpers.
Die Zahl 40 wird mich von keinen Blödheiten abhalten. Das hat auch keine Zahl mit dem 3er davor geschafft….

In diesen Sinne…. Hauen wir rein Leute!

Andi

 

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